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Die Engelwurz (Angelica archangelica) - eine besondere Heilpflanze

Sie gehört zu den Doldenblütlern, wächst bevorzugt an kühlen und feuchten Standorten und kann durchaus eine stattliche Größe von 2 Metern erreichen. Sie gehört zu den bekanntesten Pflanzen aus dem Heilschatz unserer nordischen Vorfahren. Berühmte Ärzte und Heiler vergangener Zeiten schätzten sie sehr: Die echte Engelwurz, auch Angelika oder Erzengelwurz genannt.

Sie verdankt ihren Namen einer alten Legende. Danach soll die Pflanze in den dunklen Zeiten des Mittelalters den Menschen von einem Erzengel gezeigt worden sein, um sich vor der damals wütenden Pestepidemie schützen zu können.

In der Tat besitzt diese große Heilpflanze Inhaltsstoffe, die antimikrobiell (gegen Bakterien und andere Krankheitserreger) wirken. Zudem noch solche Inhaltsstoffe, die die Verdauungssäfte anregen (z.B. ätherisches Öl, reichlich Bitterstoffe) und krampflösende Eigenschaften haben. Die Wurzel der Angelika ist seit jeher Bestandteil vieler Bitterschnäpse und Kräuterelixiere (z.B. Schwedenkräuter).

 

Engelwurz wird heute hauptsächlich angewendet bei Verdauungsbeschwerden, wie Völlegfühl und Blähungen, sowie bei Appetitlosigkeit. Empfohlen wird sie auch bei stressbedingten Magenbeschwerden und als aufbauendes und nervenstärkendes Mittel. Äußerlich findet Engelwurzsalbe Anwendung bei Stockschnupfen und Nasennebenhöhlenproblemen. 

Heilkräftigster Bestandteil ist die Wurzel, welche im Frühjahr oder Herbst ausgegraben wird.

Aber auch Samen, Stengel und Blätter sind nutzbar.

Die Wurzel muss man nicht unbedingt selbst ausgraben. Es gibt in den Apotheken die getrocknetete Wurzel als Einzeldroge oder in Teemischungen, als Tinktur oder Extrakt. Auch die Engelwurzsalbe und das ätherische Öl kann man in der Apotheke kaufen.

 

Die Engelwurz übt auf mich als Heilkräuterkundige einen ganz besonderen Reiz aus und deshalb habe ich sie als Leit- und Schutzpflanze für meine Naturheilpraxis gewählt. Sie gehört zu meinem Logo und begleitet mich als Amulett auf allen Wegen.